Ganz nah und doch weit weg – Morris & Javeria
Leben im Wald, nur Minuten von der Stadt entfernt
Morris und Javeria haben keine Wohnung. Ihr Zuhause ist der Wald, keine zehn Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Wer dort vorbeigeht, ahnt kaum, dass hier Menschen leben.
Die Situation
Es geht nicht um Aussteiger-Romantik, sondern um die Realität von Obdachlosigkeit. Keine alternativen Träume, sondern das Leben im Provisorium – unsichtbar und doch mitten unter uns.
Die Begegnung
Ich habe die beiden besucht und sie einen Tag lang begleitet. Zwischen Feuerstelle, Schlafplatz und Alltagsorganisation entstehen Momente, die viel über Stärke, Verletzlichkeit und Nähe erzählen. Für die Bilder habe ich bewusst reduziert gearbeitet – analog, konzentriert auf Licht, Ausdruck und Haltung.
Die Reportage
Fotografie wird hier zum Werkzeug des Sichtbarmachens. Die Bilder zeigen Menschen, nicht Klischees. Sie erzählen eine Geschichte, die normalerweise verborgen bleibt: das Leben abseits der Straßen, aber im direkten Schatten der Stadt.
Ausblick
Diese Reportage ist ein Plädoyer für Wahrnehmung. Für Hinschauen statt Wegsehen. Für Respekt in Begegnungen – egal, ob im Wald oder auf dem Pflaster der Stadt.













